Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Nach dem großen Pre-Release Konzert in Frankfurt sollte das ganze hochstaplerische Feuerwerk aus der Frankfurter ArtBar auch in Adrians Wahlheimat Berlin stattfinden. Also setzen sich drei Feinschmecker-Spitzenköche zusammen mit Klangküchenmeister Maurice (diesmal allerdings „nur“ als Gitarrist) in einen grünen Zug voller kroatischer Fußballfans (Wagen 2! Am Vierertisch!) und tuckern in die Capital B, um dort die Bar Bobu in Friedrichshain aufzumischen. Schlagzeuger Max „Hoff“ (Spiderwebs & Foam) reist separat und unser Tiefton-Experte Klaus am Kontrabass ist schon aus Dienstreisegründen in der Hauptstadt, wenn auch etwas bleich um die Nase (obacht bei fremden Küchenchefs). Im dritten Menü-Abschnitt übernimmt Katharina Dommisch (The Jooles, The Floorettes, The Everettes) den Part am Bass.

Bis auf eine, naja, winzige Verzögerung bis endlich jemand die Bar öffnet und der Soundcheck eine Stunde kürzer werden muss, als geplant, haben wir und das Publikum einen tollen Abend in Club-Atmosphäre!

Ein bobubombastischer Abend – auch wenns am Ende keinen Pokal gab. Na, vielleicht holen wir uns den ein anderes Mal…

Ein großer Dank geht an Rosanna und Gertrude für den Instrumententransport von Rhein-Main nach Berlin!

In fremder Sache (Achtung Hochstapler!)

Ein kleiner Werbeblock für das neue Album unseres Haus-Songwriters Adrian H.Z. Kunzmann (& friends):

Ein Panoptikum von Songs, meistens im Duett mit Feinschmecker Bertram und unterstützt von vielen mysteriösen Gestalten wie Serenity Snare, Hunter Harp, Clarence Concertina, Wilford Whistle, Kenneth Klockenspeel und Freddie Fender und anderen, professionell hörbar gemacht von Mortimer Mixalot und illustriert von April Art.

Käuflich zu erwerben bei uns, über Adrians Bandcamp-Seite und natürlich streambar bei Spotify, Youtube & Co. Haut rein!

Haste mal ’n Euro?

Man nehme ein paar Zelte und Wohnwagen, fülle sie mit fröhlichen Menschen in bunten Kleidern und mit Blumen in den Haaren, gebe vielleicht noch ein paar Räucherstäbchen hinzu und versetze das ganze von Woodstock an den Rhein: Willkommen beim Eurofolk Festival in Ingelheim!

„Quasi zufällig“, nur aufgrund ein paar guter Connections, hatte das Küchenteam von Feinschmeckerfolk das Vergnügen, am Vorabend des Eurofolk Festival Ingelheim für die fleißigen Helfer des Festival-Vereins spielen zu dürfen.

Da das bei der Feinschmecker-Showküche nicht ohne Action geht, mussten zwei Bandmitglieder noch auf den letzten Drücker eingeflogen bzw. per Bahn eingefahren werden. Schließlich waren alle an Bord und die gemütliche Zeltatmosphäre war mit buntem Licht, wohlschmeckenden Klängen (und einem leckeren Buffet) gefüllt. Alle Helfer, die so viel Arbeit in den Aufbau gesteckt hatten, konnten endlich ein bisschen entspannen und feiern – und unsere Musik kam beim folkkundigen Publikum so gut an, dass wir quasi direkt von der Bühne herab als erste Band für das Hauptprogramm des Eurofolk 2025 engagiert wurden!

Und weil es so schön war, haben wir uns gleich am nächsten Tag nochmal auf der offenen Bühne des Tonkaffee gewagt – herzlichen Dank an Boris und Dirk für die Technik und das positive Feedback (ohne Feedback)!

Das Eurofolk Festival ist ein echter Geheimtipp und bietet Musiker*innen seit über 50 Jahren eine Bühne fernab des Mainstream, und das alles in friedlicher und gemütlicher Atmosphäre. Der Verein hinter dem Festival arbeitet ohne Profitorientierung und investiert alle Einnahmen in Bands, Technik und Infrastruktur – und das alles ohne kommerzielles Sponsoring und nur mit Unterstützung der Stadt Ingelheim.

Das Festival verbindet Generationen und feiert die Liebe zur Musik und das passt ja wohl bestens zu uns.
Bis bald – und bleibt hungrig nach guter Musik, wir sehen uns nächstes Jahr in Ingelheim!

Ein Regenfest für die Demokratie

Es ist nun schon ein paar Tage her und mittlerweile sind die Klamotten und Instrumentenkoffer wieder getrocknet.

Während Klaus irgendwo im Süden auf Felsen rumkraxelt, hält der Rest des Küchenteams Ende Juni die Stellung beim Demokratiefest in Bad Vilbel: Im Vorfeld der Europawahlen haben die Vilbeler Altstadtwirte und ein breites Bündnis gegen Rechts zum Fest der Kulturen geladen.

Zwischen Crêpes und Falafel kredenzt Friedemann Kuhl eine leichte und kunstvoll komponierte Vorspeise und nach einem kabarettistischen Zwischengang von Heinrich Wackler (a.k.a. Tom Meusert) serviert Feinschmeckerfolk eine leicht wässrige Consommé originaler und origineller Folkmusik – natürlich fein abgeschmeckt. Am Ende nieselt es schon ordentlich, aber der „Harte Hesse“ Gottfried Lehr ist härter als jeder Wetterauer Schauer und gibt mit Unterstützung von Caro nochmal alles zum Abschied bis der Schauer schließlich auch das hartgesottene Publikum vom Platz schwemmt.

Am Ende sind wir alle etwas angefeuchtet, aber glücklich, zumindest an diesem Abend (das Ergebnis der Europawahl war vielleicht etwas ernüchternd, aber es lohnt sich immer, für Vielfalt und Demokratie auf die Straße zu gehen).

A propos Straße: Straßenmusik lohnt sich! Hätten wir nicht im Herbst „Live im Park“ gespielt, hätten wir Gottfried nicht kennengelernt. Und mittlerweile bahnt sich schon der nächste gemeinsame Gig im August in Mühlheim im Schanz an, gemeinsam mit Krimi-Autorin Uli Aechtner.

Hoch gestapelt – hoch gewonnen!

Wir sind immer noch im Nachtrags-Modus (Tagebuch schreiben will geübt sein!), aber wir holen auf….

Am 14. Mai waren in der Frankfurt Art Bar echte Hochstapler geladen: Unser Songwriter-Kollege Adrian H.Z. Kunzmann hatte zum (Pre-)Release Konzert seines neues Albums „They Are Impostors!“ geladen und natürlich war auch Feinschmeckerfolk dabei, als einzige Band, die Adrians Songs regelmäßig spielt.

Nach einer kleinen Konzert-Einführung von Convin Splettsen gabs eine Feinschmecker-Vorspeisenplatte mit Klassikern aus dem alten Impostor* und dem musikalischen Road Trip „I Won’t Ever Be Home“ (extra von Adrian für Feinschmeckerfolk geschrieben!) Und dann einen weiter Gang mit Adrian hinself, zusammengestellt aus Reprisen früherer Alben.

Nach einer kleinen Pause wurden als Hauptgang Adrians neuste Kreationen vom bald erscheinenden Album „They Are Impostors!“ vorgestellt: Frische Häppchen über das Wetter, über löchrige Herzen (nicht im medizinischen Sinne!) und die Liebe, begleitet von Maury Mandolin, Vera Violin, Bingham Banjo, Gilbert Gibson und anderen obskuren Gästen.

Zum Abschluss wurde es noch einmal spicy und laut mit einer rockigen Bandbesetzung – shoutout an Maurice Goldmann (git), Max „Hoff“ Hoffmann (drums) und unseren ehemaligen Küchenkollegen Chrissie (bass) mit ganz alten und ganz neuen Songs.

Ein wilder Konzertabend in einer vollen ArtBar – und 4 Wochen später das Ganze nochmal in Berlin…

Herzlicher Dank geht an Maurice und Benny für den besten Sound, den die ArtBar wahrscheinlich je gehört hat!

*2006 wurde das erste Country-and-Bluegrass-Album „He’s An Impostor!“ aufgenommen (aus guten Gründen nie breit veröffentlicht).

Aus dem Schatten ins Rampenlicht

Hallo Welt – begrüßt mit uns unser neues Mitglied im Feinschmecker-Küchenteam!

Bislang hat sich Klaus noch im Schatten versteckt, aber heute Abend steht er mit uns auf der Bühne in Garniers Keller in Friedrichsdorf.

Um 20:30 Uhr geht es los und wir freuen uns auf einen schönen Abend im wohl besten Künstlerkeller der Region!

Sag zum Nachtisch leise Servus!

Nach dem wundervollen Herbst-Auftritt in unserem Stammlokal „The Bogside“ haben wir am 26.09. in der „Frankfurt Art Bar“ unseren 30. Gig – und den letzten Auftritt von Chrissie am Bass zelebriert.

Feinschmeckerfolk - Frankfurt ArtBar 2023

Dazu sagen wir nur: „SCHNÜFF!“

Chrissie zog es in letzter Zeit an andere Kochtöpfe (man munkelt, es habe was mit dem Fernsehen zu tun!) und wir wollen seiner neuen Karriere natürlich nicht im Wege stehen! Wenn es Zeit ist, das Dessert zu servieren und sich den letzten Absacker einzugießen, dann ist das doch eine schöne Gelegenheit nochmal anzustoßen und auf die gemeinsame Zeit zurückzublicken. In diesem Sinne haben wir unseren Abschied in kleiner Runde bei einem veganen Tapasmenü im Alebrijes im Frankfurter Nordend gefeiert und es uns nochmal gut gehen lassen!

Ein veganes Tapasmenü mit leckeren Vorspeisen

Chrissie – das Küchenteam wünscht Dir alles Gute für Deine mediale und musikalische Zukunft! Wir werden uns bestimmt weiter sehen und hören und vielleicht auch irgendwann wieder die Bögen kreuzen.

(Die Gerüchteküche weiß übrigens zu berichten, dass wir in nicht allzuferner Zukunft wieder gemeinsam bei einem Konzert zu sehen werden, wenn auch nicht ganz in der gleichen Band, aber lasst Euch überraschen…)

Live im Park

Seit Jahren stand „Straßenmusik“ auf unserer Band-Bucketlist, und so sind wir dann auch am letzten Samstag losgezogen, um in Bad Vilbel ein bisschen Straßenmusik-Erfahrung zu sammeln (und am Abend auch gemeinsam auf das Dota-Konzert zu gehen).

Eigentlich wollten wir uns im Park ein bisschen Mut anspielen und uns dann in die Stadt vorarbeiten – aber am Ende haben wir uns dann auf unserer Parkbank doch ganz wohl gefühlt, ein nettes Spaziergeh-Publikum festgehalten und sogar für ein echtes Hochzeitspaar ein bisschen geschnulzt (und gerockt)!

Dabei haben wir auch die Bekanntschaft von Songwriter (und hartem Hessen) Gottfried Lehr gemacht, der ein paar Fotos geschossen und prompt ein kleines Video für Facebook gedreht hat. Da können wir in Bezug auf Medienpräsenz noch was lernen… vielen Dank und ein Shout-Out an Gottfried!

In der herbstlichen Kühle haben wir uns alle einen kleinen Bibbs geholt – aber am Dienstag sind wir bestimmt wieder in Form für ein grandioses akustisches Menü in der Frankfurt Art Bar.

Aufschlag, Abschlag, Nachschlag!

Nach der etwas längeren Sommerpause (war ja eh nicht so winterlich zwischen den Jahren…) melden wir uns zurück mit einer regelrechten Geschmacksexplosion: Zwei Auftritte in unseren Stammlokalen (The Bogside am 21.09. und Frankfurt Art Bar am 26.09.) – und dazwischen steht in unserem Kalender noch irgendwas mit „Streetfood“ irgendwo in der näheren oder weiteren Umgebung Frankfurts. Wer sich nochmal was auf dem Trommelfell zergehen lassen will, sollte sich Ende September ein paar Termine freihalten… mnjom!

Lebenszeichen

Seit dem Herbst ist einiges passiert – nicht nur ist der Winter gekommen, auch bei den Bandmitgliedern hat sich einiges getan, von beruflicher Neuorientierung bis hin zur Verlagerung des Lebensmittelpunkts weg von Frankfurt.

Das macht es etwas schwieriger, musikalisch am Ball… oder eher: am Kochtopf zu bleiben und wir mussten leider auch einige Anfragen wegen Planungsunsicherheit absagen.

Doch auch, wenn die Gigs selten sind oder notfalls in kalorienreduzierter Besetzung stattfinden müssen, lebt noch immer der Traum vom perfekten musikalischen Menü und es gab auch letztens wieder ein paar Treffen und vorsichtige Proben (inklusive Vernichtung einiger Naturalien, mit denen wir bezahlt wurden).

Aber wer sich rar macht, macht sich nur exklusiver – Also habt Geduld, der letzte Gang ist noch nicht serviert!