Endlich Freizeit!

Zum (leider) letzten Konzert in der „Freizeit“ in Kronberg haben wir ordentlich aufgetischt und einen richtig guten Abend gehabt. Wenn sich das Publikum mitreißen lässt, bei vertrauten Gängen mitsummt und sich dennoch auf neue Aromen und Geschmäcker stürzt, dann sind wir ganz in unserem Element!

Ein gutes Feinschmecker-Konzert ist (nach unserem Maßstab) nicht Musik hier und Applaus dort, sondern ein gemeinsames Erlebnis, bei dem die Gäste und das Küchenteam in einen Dialog treten und miteinander träumen und miteinander lachen (und sich auch mal auf die Schenkel klopfen, hihi).

Vielen Dank an das treue Freizeit-Volk und die vielen positiven Rückmeldungen – und auch für die Überraschten, die nicht wussten, was sie erwarten sollen und dann mit in den (ofenwarmen) Feinschmeckerstrudel hineingezogen wurden!

Für „Die Freizeit“ war es leider das letzte Konzert – aber vielleicht sehen wir uns ja hier und dort an anderen Orten wieder.

Scène ouverte

Für die Gäste der Open Stage beim Mayence Acoustique e.V. gab es am 19.03. ein kleines amuse geule.

Auf der Bühne wurde mit „Don’t Care About The Weather“ gleich das stimmlich große Besteck ausgepackt bevor es mit „Like a waterfall“ einen sanften Sneak Peak auf das kommende Album gab. Und – haben wir da nach Waterfall ein „hmmmmmmm“ gehört?

Der Sommerhit ’25 „Espenlaub“ schloss den kurzen, fein gewürzten Bühnenbesuch ab und Feinschmeckerfolk konnte sich entspannt unters Publikum mischen und den anderen Künstler*innen lauschen.

Zum Hauptgang und Dessert wird dann hoffentlich im neuen Jahr nach Mainz eingeladen!

Königsdisziplin Krone

Der zweite Gig des Jahres führte uns zum traditionsreichen Folkclub Hattersheim in die Gaststätte zur Krone, auf die ebenso traditionsreiche kleine Bühne. Mit Kontrabass (und unserem neuen Rollup-Display!) wurde es da oben recht kuschlig, aber dafür sehr musikalisch,  denn wenn wir uns gut hören, hört es sich schlussendlich auch gut an.


Für uns überraschend war an diesem Abend auch „der fünfte Feinschmecker“ aus Berlin zu Gast: Songwriter Adrian H.Z. Kunzmann, der Rezepteschmied hinter einigen unserer erfolgreichsten Kreationen. Der Name wird dieses Jahr wohl noch häufiger zu hören sein… [Cliffhanger!]

Bärig!

Der erste Gig des Jahres führte uns nach Bärstadt in die VolksWIRtschaft  – und was sollen wir sagen? DAS war ein Abend ganz nach unserem Geschmack!
 
Im Lindenhof hat sich ein Dorf seine eigene gute Stube geschaffen – und wir waren mittendrin. Die Volkswirtschaft war proppenvoll, die Stimmung aufmerksam und warm, und das Publikum… war einfach traumhaft! Echte Gourmets, bereit, sich sowohl auf die leisen Zwischentöne einzulassen, als auch bei den schnellen Nummern mitzugehen. In den Pausen wurde über Instrumente und Musikstile gefachsimpelt und wir haben uns gefühlt wie zuhause am Küchentisch.
 
Zur Feier des Abends gab es sogar zwei Bühnenpremieren – mit ewas Glück schaffen die es dieses Jahr auch noch auf einen Tonträger: ein kleiner Vorgeschmack auf das, was da noch im Schmortopf gart.

Zu alldem ist uns auch noch ein transparenter Sound gelungen, in dem jedes gezupfte Detail, jede gestrichene Linie und jede Stimme ihren Platz fand. Genau so mögen wir das: handgemacht, akustisch und ohne unnötigen Schnickschnack. Zum Dank gab es herzlichen Applaus und das charakteristische „Mmmmmh!“, wenn es mal wieder besonders gefeinschmeckert hat.

Engagiert am Abschmecken!

Es gäbe noch viel zu erzählen, aber man kann es auch einfach erleben: Am 15.01.2027 sind wir wieder in Bärstadt – Vielen Dank und bis bald!

O Du fröhöhö…

Allen Gerüchten zuwider ist Feinschmeckerfolk noch da und quicklebendig – aber im Herbst musste wegen anderer Veranstaltungen eine kleine Schaffenspause eingelegt werden. Zwischen den Jahren nehmen wir aber wieder die Fäden in die Hand und starten in ein neues Musikjahr.

Los geht es dann wieder am 16.01. in der Volkswirtschaft in Bärstadt!

Kommt gut ins neue Jahr, auf Wiederschmecken!

Herbst!

Die Sommerpause ist nun endgültig vorbei, alle Mitglieder des Küchenteams sind wieder im Lande und wir begrüßen unsere musikalische Lieblings-Jahreszeit am 16. Oktober im Bogside e.V. Irish Pub in Offenbach.

In den nächsten Tagen werden wir auch unsere Sommer-Erlebnisse auch hier im Band-Blog nachtragen, denn es gibt wirklich einiges zu berichten, von hochsommerlichen Temperaturen, aber auch von sehr niedrigen…

Also, die Servietten umgebunden, das Besteck poliert und den Aperitif bereitgestellt!

Aufnahme-Appetit

So ungefähr seit unseren gemeinsamen Konzertauftritten rund um sein letztes Werk verspürt Adrian H.Z. Kunzmann einigen Appetit, sein 2006er Country-Album „He’s an Impostor!“ für ein Release zum 20jährigen Jubiläum neu aufzunehmen – und da wir ohnehin schon einige jener Songs im Programm haben, haben wir beschlossen, das Album gemeinsam zu produzieren.

Ende Juli haben wir schließlich die ersten beiden Gänge für das deftig gewürzte Country-und-Western-Menü eingespielt, ordentlich durchzogen von Raucharoma vom Lagerfeuer und den feinen Wildkräutern der Prärie. Es war der Auftakt eines langen Menüs. Viel Arbeit steht noch aus, aber es wird ein Leckerbissen!

Wir freuen uns auf weiteres gemeinsames Brutzeln und hoffen, eure Fragen nach Tonträgern bald mit „Ja“ beantworten zu können. Wer jetzt schon rund um die Uhr etwas von uns aufgetischt haben möchte: „Won’t ever be home“ findet Ihr auf Spotify!

Schanz

Uli Aechtner und der Harte Hesse lockten uns ein zweites Mal zu einer Mischung aus Lesung, Kultur und Musik ins Schanz nach Mühlheim. Das (leider ziemlich) kleine, aber (dafür ziemlich) feine Publikum zeigte sich von der kulturellen Mischung begeistert – ein bisschen Spannung, ein Hauch von Handkäs und ein musikalisches Menü an einem lauen Spätsommerabend.

Und da zweimal schon eine Tradition ist, kommen wir bestimmt wieder!

Festivalstimmung

Erinnert ihr euch? Letztes Jahr spielten wir beim Helferfest des legendären Eurofolk Festivals in Ingelheim. Dieses Jahr konnten wir leider nicht beim Helferfest spielen 🙁

…denn als sich die Folkgemeinde zum 53. Mal in Ingelheim versammelte, um drei Tage lang handgemachter Musik aus aller Welt zu lauschen, gehörten wir zum Hauptmenü und durften das Festival auf der Rosenbühne eröffnen!

Fein abgeschmeckt erschlossen wir uns ein neues Publikum, das wir aus dem Küchenbereich unter dem großen Gingkobaum im Schatten beim Entspannen und Mitwippen beobachten konnten. So eine schöne mit Rosenpfeffer gewürzte Stimmung! Jeder Song ein eigenes kleines Festival Liebe zur Musik, die uns alle vereint – auch diejenigen, die nicht mehr zuhören und dabei sein konnten.

Es war ein emotionaler Moment, da wir besonders an Steven gedacht haben, der uns letztes Jahr auf das Folkfestival eingeladen hatte: Du hast uns gewiss von einem fernen Ort aus zugehört und mitgewippt und es war uns eine Ehre, für dich und für alle den musikalischen Kochlöffel zu schwingen!

Am Samstag gaben wir noch ein Da Capo im Tonkaffee für einen glücklichen Dirk und ein kleines, sonniges Publikum. Und auch wenn wir 2026 nicht zum LineUp gehören, schmieden wir schon mal Festivalpläne für das kommende Jahr…

Frühlings Wanderung

Bei (hoch)sommerlichen Temperaturen trafen sich am Fronleichnamstag ca. 150 Wanderbegeisterte im Bad Schwalbacher Kurpark zu einer besonderen Prozession im Rahmen des Schwalbacher Kultursommers. Nicht, um im Namen des Herrn, sondern um mit Tim Frühling zu wandeln.

Am Ort der Rast wartete ein Küchenteam des Kultursommers samt Bürgermeister und das Küchenteam von Feinschmeckerfolk (jeweils ohne Geschmacksverstärker) auf die auch musik-kulinarisch ausgehungerten. Beide Küchenteams versorgten die Wanderer mit allerlei Köstlichem:

Wir kredenzten den Brotzeitlern dynamisch und notwendigerweise spontan angepasste Musik und diese ließen sich das Hors-d’œuvre schmecken, bevor am Ende der Lese-Wanderung das Hauptgericht lockte: Ein Konzert im Kurpark.

Der Auftritt auf der Kurparkbühne – in Südausrichtung als Salamander getarnt – wurde zu einer hochsommerlichen Hotbox mit starker Oberhitze zum Warmhalten der Köche und brachte uns gar schön ins Schwitzen.

Es war ein schönes Konzert – und soweit wir das beurteilen können, hatte das Publikum im Schatten fern der Bühne auch eines.