Kultur!

Genau die gab es – und zwar in der Aula der Grundschule Riedberg im Norden Frankfurts. Nach einem zunächst schleppenden Vorverkauf und etwas Bibbern, ob denn in der Urlaubszeit genügend Menschen kommen würden, fanden sich fast 80 Konzertbesucher ein und wir alle hatten einen wundervollen Abend!

Eine gescheite Bühne mit guter Beleuchtung und einem routinierten Sound ist schon immer eine gute Grundlage – aber wenn sich das Publikum einfangen und mitreißen lässt und sowohl die schwungvollen Gänge feiert, dann aber auch die schokoladig-samtigen Genussmomente ebenso zu schätzen weiß wie die dunklen und düsteren Balladen aus der musikalischen Saucenküche, dann schwebt das Küchenteam auf Feinschmeckerwolke sieben…

Das "Küchenteam" beim Abschmecken
Das Küchenteam beim Abschmecken (Foto: Akki Werb)

Herzlichen Dank an die Joshua Gemeinde für die Einladung und das ihr Engagement im Stadtteil, an Markus und Arthur für Ton und Licht – für die hervorragende Betreuung und das vollvegane Gourmet-Catering (inklusive Sour-Cola-Datteln!).

Ungeschrieben

Wie man in unserer Bandgeschichte (→ Wurzelgemüse) nachlesen kann, kennen sich alle aus dem Feinschmecker-Küchenteam von den Pfadfindern. In vielen Pfadfindergruppen und -verbänden wird musiziert, gesungen – und auch komponiert: Auch, wenn die jugendbewegte Musikszene weitgehend abseits der Öffentlichkeit existiert, ist das Schreiben von Liedern über Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken eine höchstlebendige Tradition.

Alle vier Feinschmecker haben auch ihre eigenen Spuren im Liederschatz der zahlreichen Singerunden und Singetreffen hinterlassen – aber dieses Mal sind sie als Aufführende am Start und haben das Mottolied zum großen Bundeslager 2026 des Verbands Christlicher Pfadfinder*innen eingespielt: „Ungeschrieben – Geschichte wird, was Du draus machst“.

Geschrieben wurde das Lied von Laura „tørtle“ Pareigis aus dem VCP Schleswig-Holstein. tørtle schreibt dazu:

„Auch wenn es so scheint, dass deine Geschichte vorherbestimmt sei – du entscheidest, wie sie weitergeht! Gemeinsam stehen wir zuversichtlich für Veränderung und Aufbruch ein, erheben das Wort, sind laut und singen dieses Lied. Denn unsere Zukunft ist noch ungeschrieben.“

Hitzeamnesie

Die erste Hitzewelle des Jahres bringt Gehirne zum schmelzen – so ungefähr wie Raclette über einer heißen Kartoffel. Aber wir haben noch dunkle Erinnerungen daran, was wir in den letzten Wochen und Monaten getan haben…

Feinschmeckerpub

Nach dem Abschlusskonzert für die „Freizeit“ in Kronbeg-Schönberg standen wir noch in der gleichen Woche am 16. April im Bogside Irish Pub auf der Bühne. Da ein Irish Pub ziemlich laut sein kann, haben wir uns entsprechend vorbereitet und eine lautes und schwungvolles Programm angelegt – und hatten es mit einem äußerst aufmerksamen und engagierten Publikum zu tun: Ein bisschen so, wie wenn man mit Schwung gegen eine Tür rennt und dann feststellt, dass sie offen ist. Und das wurde ein wirklich schöner Konzertabend…

Studio-Blues

Über das lange Wochenende zum ersten Mail haben wir uns wieder in unserem „Taunus-Studio“ eingebunkert – dieses Mal mit professioneller Unterstützung von Maurice Goldmann am Aufnahmepult, was uns alles ein gutes Gefühl gab. Das ganze haben wir drei Wochen später zusammen mit Adrian nochmal gemacht – und jetzt ist ungefähr die Hälfte des geplanten Albums (siehe → Aufnahmeappetit) im Kasten. Ob es für einen Release noch in diesem Jahr reicht? Wir werden sehen. Zwei Studio-Wochenenden stehen noch im Kalender, aber es bleibt spannend!

Doppelschlag

Zum Muttertag gab es eine Runde „Party-Hopping“ mit gleich zwei Auftritten hintereinander: Am Nachmittag standen wir beim (sehr sommerlichen) Frühlingfest der Goethe-Universität am Camus Riedberg auf der Bühne und am Abend waren wir wieder zurück beim Straßenkonzert auf der Nesenstraße im Frankfurter Nordend. Immer wieder gerne!

Kalte Küche

Auf unserem letzten Gig vor der Sommerpause wären wir fast erfroren: Am 14. Juni feierte der Taunusklub Frankfurt e.V. sein Sommerfest auf dem Großen Feldberg – bei 12°C, Wind und Nieselregen! Nach dem ersten unverstärkten Set im Wandererheim, wohin sich fast alle Gäste zurückgezogen hatten, wagten wir uns dann dem immer besser werdenden Wetter folgend für das 2. und 3. Set nach draußen, woraus am Ende noch ein schöner und sonniger Auftritt wurde – sogar mit einer Linedance-Einlage und glücklichen Steakverdrückern. Dennoch was es frisch – und das nur eine Woche vor der Hitzewelle mit einem Allzeit-Temperaturrekord…

Endlich Freizeit!

Zum (leider) letzten Konzert in der „Freizeit“ in Kronberg haben wir ordentlich aufgetischt und einen richtig guten Abend gehabt. Wenn sich das Publikum mitreißen lässt, bei vertrauten Gängen mitsummt und sich dennoch auf neue Aromen und Geschmäcker stürzt, dann sind wir ganz in unserem Element!

Ein gutes Feinschmecker-Konzert ist (nach unserem Maßstab) nicht Musik hier und Applaus dort, sondern ein gemeinsames Erlebnis, bei dem die Gäste und das Küchenteam in einen Dialog treten und miteinander träumen und miteinander lachen (und sich auch mal auf die Schenkel klopfen, hihi).

Vielen Dank an das treue Freizeit-Volk und die vielen positiven Rückmeldungen – und auch für die Überraschten, die nicht wussten, was sie erwarten sollen und dann mit in den (ofenwarmen) Feinschmeckerstrudel hineingezogen wurden!

Für „Die Freizeit“ war es leider das letzte Konzert – aber vielleicht sehen wir uns ja hier und dort an anderen Orten wieder.

Scène ouverte

Für die Gäste der Open Stage beim Mayence Acoustique e.V. gab es am 19.03. ein kleines amuse geule.

Auf der Bühne wurde mit „Don’t Care About The Weather“ gleich das stimmlich große Besteck ausgepackt bevor es mit „Like a waterfall“ einen sanften Sneak Peak auf das kommende Album gab. Und – haben wir da nach Waterfall ein „hmmmmmmm“ gehört?

Der Sommerhit ’25 „Espenlaub“ schloss den kurzen, fein gewürzten Bühnenbesuch ab und Feinschmeckerfolk konnte sich entspannt unters Publikum mischen und den anderen Künstler*innen lauschen.

Zum Hauptgang und Dessert wird dann hoffentlich im neuen Jahr nach Mainz eingeladen!

Königsdisziplin Krone

Der zweite Gig des Jahres führte uns zum traditionsreichen Folkclub Hattersheim in die Gaststätte zur Krone, auf die ebenso traditionsreiche kleine Bühne. Mit Kontrabass (und unserem neuen Rollup-Display!) wurde es da oben recht kuschlig, aber dafür sehr musikalisch,  denn wenn wir uns gut hören, hört es sich schlussendlich auch gut an.


Für uns überraschend war an diesem Abend auch „der fünfte Feinschmecker“ aus Berlin zu Gast: Songwriter Adrian H.Z. Kunzmann, der Rezepteschmied hinter einigen unserer erfolgreichsten Kreationen. Der Name wird dieses Jahr wohl noch häufiger zu hören sein… [Cliffhanger!]

Bärig!

Der erste Gig des Jahres führte uns nach Bärstadt in die VolksWIRtschaft  – und was sollen wir sagen? DAS war ein Abend ganz nach unserem Geschmack!
 
Im Lindenhof hat sich ein Dorf seine eigene gute Stube geschaffen – und wir waren mittendrin. Die Volkswirtschaft war proppenvoll, die Stimmung aufmerksam und warm, und das Publikum… war einfach traumhaft! Echte Gourmets, bereit, sich sowohl auf die leisen Zwischentöne einzulassen, als auch bei den schnellen Nummern mitzugehen. In den Pausen wurde über Instrumente und Musikstile gefachsimpelt und wir haben uns gefühlt wie zuhause am Küchentisch.
 
Zur Feier des Abends gab es sogar zwei Bühnenpremieren – mit ewas Glück schaffen die es dieses Jahr auch noch auf einen Tonträger: ein kleiner Vorgeschmack auf das, was da noch im Schmortopf gart.

Zu alldem ist uns auch noch ein transparenter Sound gelungen, in dem jedes gezupfte Detail, jede gestrichene Linie und jede Stimme ihren Platz fand. Genau so mögen wir das: handgemacht, akustisch und ohne unnötigen Schnickschnack. Zum Dank gab es herzlichen Applaus und das charakteristische „Mmmmmh!“, wenn es mal wieder besonders gefeinschmeckert hat.

Engagiert am Abschmecken!

Es gäbe noch viel zu erzählen, aber man kann es auch einfach erleben: Am 15.01.2027 sind wir wieder in Bärstadt – Vielen Dank und bis bald!

O Du fröhöhö…

Allen Gerüchten zuwider ist Feinschmeckerfolk noch da und quicklebendig – aber im Herbst musste wegen anderer Veranstaltungen eine kleine Schaffenspause eingelegt werden. Zwischen den Jahren nehmen wir aber wieder die Fäden in die Hand und starten in ein neues Musikjahr.

Los geht es dann wieder am 16.01. in der Volkswirtschaft in Bärstadt!

Kommt gut ins neue Jahr, auf Wiederschmecken!

Herbst!

Die Sommerpause ist nun endgültig vorbei, alle Mitglieder des Küchenteams sind wieder im Lande und wir begrüßen unsere musikalische Lieblings-Jahreszeit am 16. Oktober im Bogside e.V. Irish Pub in Offenbach.

In den nächsten Tagen werden wir auch unsere Sommer-Erlebnisse auch hier im Band-Blog nachtragen, denn es gibt wirklich einiges zu berichten, von hochsommerlichen Temperaturen, aber auch von sehr niedrigen…

Also, die Servietten umgebunden, das Besteck poliert und den Aperitif bereitgestellt!

Aufnahme-Appetit

So ungefähr seit unseren gemeinsamen Konzertauftritten rund um sein letztes Werk verspürt Adrian H.Z. Kunzmann einigen Appetit, sein 2006er Country-Album „He’s an Impostor!“ für ein Release zum 20jährigen Jubiläum neu aufzunehmen – und da wir ohnehin schon einige jener Songs im Programm haben, haben wir beschlossen, das Album gemeinsam zu produzieren.

Ende Juli haben wir schließlich die ersten beiden Gänge für das deftig gewürzte Country-und-Western-Menü eingespielt, ordentlich durchzogen von Raucharoma vom Lagerfeuer und den feinen Wildkräutern der Prärie. Es war der Auftakt eines langen Menüs. Viel Arbeit steht noch aus, aber es wird ein Leckerbissen!

Wir freuen uns auf weiteres gemeinsames Brutzeln und hoffen, eure Fragen nach Tonträgern bald mit „Ja“ beantworten zu können. Wer jetzt schon rund um die Uhr etwas von uns aufgetischt haben möchte: „Won’t ever be home“ findet Ihr auf Spotify!